

TRIO Hupsala
Drei jodelnde Stimmen, singende Geigensaiten, die steirische Harmonika, das Alphorn, die Tuba, die Gitarre und das Meer… so kündigte sich das „Trio Hupsala“ an und ließ das Publikum im beinahe ausverkauften Saal auf das Programm „Original“ neugierig werden. Tatsächlich kamen noch viel mehr Instrumente zum Einsatz - einige sogar gleichzeitig - und in Medleys von türkischem Gesang, über irischen Tanz, bis hin zum „untersteirischen Polka“, wie sie es nannten, riefen die drei Künstler, die in dieser Formierung, als auch jeder einzeln für sich, eine besondere Beziehung zu Öblarn haben, viele Lacher und Begeisterungsstürme beim Publikum hervor.
Die Bandmitglieder versuchten sich in Serbisch und Italienisch, immer wieder gepaart mit einheimischen Klängen. Die Stimmung im Publikum war ausgelassen, als jedoch das Alphornstück „Hoch droben“, das die Band dem verstorbenen Harald Gruber
widmete, anstimmte, herrschte im ganzen Saal andächtige Stille.
Nach der Pause, in der man unter den Gästen ebenso ausgelassene Stimmung wahrnahm, gab die Band traditionelle Jodler, ein Medley von einer Gruppe aus Glasgow, den Polka „Märzengrundler“ und das von Claudia Schwab selbst komponierte Stück „Dangerously nice“ zum Besten und nach einem fulminanten Abschluss und einer Zugabe traten die Gäste sichtlich zufrieden und gelöst den Heimweg an.
„Original“ - der Name der Tour rührt laut Johannes Baers Erklärung übrings daher, dass es keine Tonträger zu kaufen gibt – wer die Musik des „Trio Hupsala“ hören will, muss sich schon die Mühe
machen, zu einem Konzert zu gehen. Ein Aufwand, den man keinesfalls bereut.
Text by Judith Albrecht